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Malteser Nettetal

Rückblick auf den Malteser-Bundeswettbewerb: Eine Diözese, ein Team!

31.10.2013

Im Rahmen der 60-Jahr-Feier des Malteser Hilfsdienstes in Deutschland fand am 21. September im Aachener Tivoli der Bundeswettbewerb statt, bei dem in drei Wettkämpfen jeweils Schulsanitätsdienstgruppen, Malteser Jugendgruppen und Malteser Erwachsenengruppen ihr Können unter Beweis stellten. Für die Diözese Aachen traten als Schulsanitätsdienstgruppe das von den Willicher Maltesern ausgebildete und betreute Team des St. Bernhard Gymnasiums Schiefbahn an und schaffte mit großartiger Leistung den zweiten Platz. Die Malteser Jugend aus Nettetal erreichte im Wettbewerb der Jugendgruppen den vierten Platz von insgesamt 18 Gruppen. Beide Gruppen hatten sich während des Wettbewerbswochenendes gegenseitig mit dem Schlachtruf „Eine Diözese- ein Team!“ angefeuert.

Am vergangenen Samstag (26.10.13) trafen sich die beiden Wettkampfteams und ihre Ausbilder und Begleiter auf der Dienststelle der Willicher Malteser, um gemeinsam zu feiern und das wunderbare Wettbewerbswochenende Revue passieren zu lassen. 

Als Schulsanitäter aus Willich fuhren Maike Lentz, Philipp Kruse, Anna Meurer, Bianca Foltin, Lisa Coenes, Charlotte Dücker und Kira Stolze nach Aachen. Die Schulsanitäter mussten im Rahmen von Fallbeispielen ihr sanitätsdienstliches Wissen zum Beispiel bei Reanimationsübungen und der Behandlung von Wunden unter Beweis stellen, aber auch bei Kooperationsaufgaben ihr Teamwork zeigen. „Besonders Spaß gemacht hat uns Willichern eine Aufgabe, bei der die gesamte Gruppe mittels Schnüren, die mit einem einzigen Stift verbunden waren, ein Bild malen musste“, so Charlotte Dücker. Für Philipp Kruse war die Aufgabe des Zeltaufbaus eine „Sternszene“: „Zuerst haben wir einfach drauf losgebaut, aber dann haben wir erkannt, dass der Zeltaufbau nur funktioniert, wenn wir uns abstimmen und gegenseitig anleiten. Als am Ende das Zelt ganz schnell stand, war das ein tolles Gemeinschaftsgefühl“. 

Im Wettkampf der Malteser Jugend gingen als Nettetaler Team Isabel Straeten, Maik Menzel, Christian Hammans, Eva Heidel, Jenny Hoeren, Matthias Stenmans und Peter Voormans an den Start. Auch sie mussten unterschiedliche Erste Hilfe Stationen durchlaufen und Gruppenübungen meistern, z.B. gemeinsam auf einer Hüpfburg springen und dabei Fragen zum Allgemeinwissen oder religiösen Themen beantworten. „Wir haben uns vorher wöchentlich getroffen, um uns auf den Wettbewerb vorzubereiten. Das war anstrengend, hat sich aber gelohnt und die Gruppe wurde hierdurch noch näher zusammengeschweißt“, so Maik Menzel. Neben einer guten Leistung, stand jedoch besonders der Spaß im Vordergrund: „Ich fand es toll, unsere Diözese beim Wettbewerb vertreten zu können. Klasse war aber auch, dass wir einfach viel zusammen gelacht und auch zum Gitarrenspiel gesungen haben“, blickt Isabel Straeten auf ein schönes Wochenende zurück. 

Die beiden Helferteams aus Willich und Nettetal steckten sich während des Wettbewerbswochenendes gegenseitig mit ihrer guten Laune an und versuchten sich möglichst oft gegenseitig anzufeuern. Immer wieder schallte es zur Begrüßung „Eine Diözese- ein Team“ durch den Aachener Tivoli. „Der Bundeswettbewerb war für mich ein gutes Beispiel dafür, dass die Malteser eine sehr gute Gemeinschaft haben. Die Stimmung war einfach genial!“, so Lukas Jansen, der das Nettetaler Team als Helfer begleitete. 

Auch der Stadtbeauftragte der Willicher Malteser, Kurt Schumacher, freut sich, dass die Jugendlichen und ihre Ausbilder und Begleiter so viel Spaß am Wettbewerbswochenende hatten: „Ich freue mich zu hören, dass die beiden Gruppen aus Willich und Nettetal so gut zusammengehalten haben und sich gegenseitig unterstützt haben. Das zeigt mir, dass sie sich mit den Werten des Malteser Hilfsdienstes identifizieren und gerne Teil der Malteser-Familie sind. Mein besonderer Dank gilt auch denjenigen, die sich im Vorfeld des Wettbewerbs intensiv an der Vorbereitung der beiden Gruppen beteiligt haben und allen Begleitern, die zur moralischen und organisatorischen Unterstützung der Wettkampfteams mit nach Aachen gefahren sind“.

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